You want more and you want it fast (Silvester 2017).

Highlights, Kaffeepause, Musik

Da unser Sympathikus angesichts der heiteren, für das Berliner Silvester so charakteristischen Knallerei draußen vor dem Fenster permanent völlig hin- und hergerissen ist zwischen den Optionen unserem Körper die Ansage “Fight or flight” zu machen oder die Situation erstmal weiter semigelassen zu beobachten, ist unser Gehirn leider voll und ganz beschäftigt. Gewitzte Formulierungen zum Jahresende, im Sinne von geistreichen Wörtern zum Sonntag, philosophisch angehauchten Neujahrwünschen oder orakelhaften Prophezeiungen bezüglich des neuen Jahrs, sind da nun wirklich nicht möglich.

Wir beschränken uns daher darauf zum zweiundzwanzigstenmal David Bowies Meisterwerk “Rebel Rebel” aus dem Jahre 1974 zu hören und dabei albern durch die Wohnung zu hüpfen – mit erschrockenen Ausfallsprüngen, wenn es auf der Straße mal wieder laut scheppert.

In diesem Sinne: Ein großartiges neues Jahr allseits! Auf dass 2018 endlich die Pille erfunden wird, die großartige Musiker und Künstler unsterblich macht und wir nicht schon wieder wehmütig werden müssen, wenn wir uns durch die Songs von Größen wie David Bowie klicken. Und bis dahin singen wir sehr glücklich und sehr schräg: “You want it more and you want it fast!”.

P.S. Wenn man zum Jahresende überrascht feststellt, dass Chuck Berry 2017 gestorben ist. Hätte uns das bitte mal jemand sagen können? Wer sich ebenfalls wundern möchte, wer seit 2017 nicht mehr unter uns weilt: Die Gala hat’s ganz gut zusammengefasst. Und nein, wir hätten nie gedacht, dass wir mal auf die Gala verlinken würden. Eines der Dinge, wir uns auf unserer “Unser erstes Mal… in 2017”-Liste notieren sollten. Ohje.