Hitparade der Peinlichkeiten: die Spotify-Plakatwände 2017.

Musik

Stell Dir vor, Du hörst zehnmal täglich diesen einen Song von Britney Spears, von der Du gegenüber Deinen Freunden und Bekannten stets behauptest, dass Du sie schrecklich findest. Du hörst ihn jeden Tag. 365 Tage im Jahr. Stell Dir außerdem vor, dass Du dieses Lied – um Spuren zu verwischen – immer heimlich auf Spotify hörst. Niemals würdest Du ihn Dir kaufen. Irgendjemand könnte ihn ja auf Deinem Rechner finden – oder schlimmer noch: in Deinem CD-Regal! Und nun stell Dir vor, dass Du eines Morgens an einem letzten Tag im November verschlafen durch London, Birmingham, Manchester, New York, LA oder Miami läufst und auf einem riesigen Plakat an einer Hauswand liest, dass es einen User oder eine Userin bei Spotify gibt, die besagten Song 3650mal hat laufen lassen. Daneben: ein Bildchen von Britney. Wie heiß würde Dir in diesem Moment werden?

Spotify hat die lustige Angewohnheit zum Jahresende regelmäßig die beschämendsten Highlights des Userverhaltens auf Plakate zu drucken und diese gut sichtbar an zahlreichen Hauswänden, Bahnhöfen und Baugerüsten zu platzieren. Jeder kann dort nun lesen, was andere – oder man selber – für peinliche musikalische Vorlieben hat. Das Motto lautet diesmal “2018 goals”. Mit dabei sind u.a. Plakate von Ed Sheeran, Big Shaq und Bruno Mars. Eins witziger als das nächste.

Aber wir haben auch gut lachen, schließlich sieht niemand unsere geheime Playlist für miese Tage – zumindest solange bis der Betreiber unseres favorisierten Streaming-Portals auf die Idee kommmt, das Gleiche mal in Deutschland zu machen. Also doch wieder CDs kaufen und die in der Socken-Schublade verstecken. Mist.

Quelle: Spotify
Quelle: Spotify/
Quelle: Spotify
Quelle: Spotify
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