Die Meister der Ironie: Eagles of Death Metal.

Musik

boots electric_albumcoverNach unserem mehr als unglücklichen Kaffee-MacBook-Accident sind wir nach wie vor auf den alten Dampfkocher angewiesen, den wir vor vielen, vielen Jahren noch fröhlich “Laptop” nannten. Heute würden wir das Ding eher als altersschwaches Scheusal bezeichnen, das das Gewicht eines gutgenährten, sechsjährigen Kindes hat und abstürzt, sobald man nur auf die Idee kommt ein Text-Dokument zu öffnen. Sämtliche Internet-Browser findet das Teil völlig inakzeptabel, weswegen wir die letzten vier Wochen auf virtuelle Kommunikation weitestgehend verzichtet haben. Still ruht der Blog-See sozusagen. Doch es gibt ein Licht am Ende des Tunnels: Der Techniker ist optimistisch, dass wir spätestens kommende Woche wieder regelmäßig auf dem schmucken Apfelbrettchen online gehen und somit schreiben können. Und das werden wir.

Bis dahin verweisen wir auf den reizenden Artikel der Süddeutschen Zeitung über die Eagles of Death Metal. Die Kolleginnen und Kollegen von der SZ besitzen nämlich ein natürliches, wunderbares Gespür für Ironie, die manch Anderem auf der stetigen Suche nach DER Knallerschlagzeile schlechthin leider offenbar abhanden gekommen ist. Kann passieren. Wer die Show der Eagles of Death Metal jedoch für bare Münze nimmt, sollte doch dringend mal seine Wahrnehmung überprüfen.

Wer nun nach wie vor von Zweifeln geplagt wird, dem möchten wir das folgende, nicht mehr ganz taufrische Video von Boots Electric, Jesse “The Devil” Hughes Zweitprojekt, wärmstens ans Herz legen. Hier wird geblödelt was das Zeug hält. Ernst nehmen kann man das nun wirklich nicht. Im Gegenteil. Die Eagles of Death Metal sind quasi wahre Koryphäen auf dem Gebiet der Ironie. Mit Jesse als ironischen Großmeister.

In diesem Sinne: Bis nächste Woche!

P.S. Die Eagles of Death Metal füllen auch in Deutschland regelmäßig Konzert-Locations wie das Huxleys, das immerhin bis zu 1600 Besuchern Platz bietet. Nur so am Rande der oberflächlich recherchierten Artikellandschaft. Hust.